Blanca.( besonders schön, zum Joggen vor dem Frühstück) Es gibt zwei künstlich angelegte Strände. Einer nördlich vom Zentrum ein anderer südlich bei dem Ibero Star Hotel.
Nachmittags gehen wir in dem Hotelpool schwimmen.
Das im Hotel angebotene Animationsprogramm findet in englischer Sprache statt was für mich kein Problem darstellt da ich sowieso nicht daran teilnehme. Die Minidisco am Abend findet (nach einer Anregung von meiner Frau) an diesem Abend in 4 Sprachen statt( englisch französisch spanisch und deutsch ).
Unsere Tochter ist begeistert und macht mit.
 
Am nächsten Morgen geht es nach Poerto del Carmen. Der Ort ist das Haupt Tourismuszentrum auf Lanzarote.

 Im Vergleich zu Poerto del Carmen ist Playa Blanca ein verschlafener gemütlicher Ort. Wir gehen am Hafen etwas Essen und genießen

den Blick auf das Meer und die Felsen. Über Yaize fahren wir zurück nach Playa Blanca. Die Insel macht auf mich den Eindruck eines kargen Eilandes.


 
 
 

Alles was hier wächst ist künstlich angelegt. Mir fehlt das Grüne obwohl ich wußte das Lanzarote aus Lavagestein besteht. Am nächsten Tag geht es
durch das Gebirge in den Norden der Insel. Im Tal der tausend Palmen 
streikt unser Liehwagen plötzlich. Unser Corsa gibt von alleine vollgas
und lässt sich nur noch durch Abschalten des Motors bändigen. Durch Ein- und
Ausschalten der Zündung regele ich die Geschwindigkeit und ich bin froh als wir bei Arrecife die Autobahn erreichen. Mit einem neuen Leihwagen geht es am nächsten Tag wieder nach Norden zu den Höhlen von Jameos del Agua. Die Höhlen sind schön aber wenig beeindruckend und der Eintrittspreis von 8,50 Euro total überzogen, schön war der Pool aber schwimmen war verboten. An der Costa Teguise machen wir am Strand La Cuchara eine längere
Pause zum Baden. An einem windgeschützten Platz genießen wir das schöne Wetter und  schauen den Windsurfern zu.
 Über die gut ausgebauten Straßen von Lanzarote geht es durch Lavafelder und Geröllwüsten zurück zum Hotel Paradise Island. In unserem Paradies ohne Pflanzen gehen wir noch einmal Schwimmen bevor wir in unserem Hotel zum Abendessen gehen. Die Abendunterhaltung ist jeden Tag die gleiche, die Hoteldisco wird gerade renoviert und ich bedauere nicht ein Hotel direkt in Playa Blanca gebucht zu haben. Auf meinen morgendlichen Joggingtouren habe ich mir die meisten Anlagen angesehen. Neben dem Tymanfaya Palace gehört das Ibero Star zu den schönsten Anlagen in Playa Blanca. Paradise Island gefällt uns eigentlich auch sehr gut. Für ein drei Sterne Hotel wirklich super, wir haben es laut Katalog als vier Sterne Hotel gebucht, na ja eigentlich sind im Katalog Drachen und keine Sterne abgebildet.
Ein idealer Urlaubsort für Familien mit Kleinkindern. Am nächsten Tag fahren wir die zwei Kilometer zum Strand von Playa Blanca mit dem Auto und verbringen den Tag in der Windgeschützten Bucht neben dem Ibero Star Hotel.
Heute ist Abreisetag wir sitzen an Pool als plötzlich eine Windhose mit rotem Staub über uns hinweg fegt. Die Sonnenliegen fliegen in den Pool und einige Sonnenschirme stehen jetzt ohne Stoff mit total verbogenen Gestell da. Ich renne los und rette unsere Reisetasche vor dem Pool. Der spuck ist genauso schnell vorbei wie er gekommen ist.

 Wir gehen noch ein letztes mal schwimmen bevor uns der Bus zum Flughafen abholt.
 

Wir empfinden den Urlaub wie immer als zu kurz.

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© Uwe Strelau