Reisebericht Lanzarote

Ostern wollen wir unseren Urlaub auf den Kanarischen Inseln verbringen. 5 Wochen vor Ostern buchen wir unseren Urlaub auf Lanzarote.
 
L A N Z A R O T E Laut Reiseprospekt ist Lanzarote die beeindruckendste der Kanarischen Inseln. Sie begegnen einer meist kargen Landschaft, die von ganz besonderem Reiz ist. 
H.h....m...m..m., schau meehr mahl.?!
Die Auswahl an Pauschalreisen ist nicht sehr groß und es gibt noch keine Last Minute Angebote. Uns ist das Risiko bis 14 Tage vor Abflug zu warten dieses mal zu groß.  Am 11.4.2000 fliegen wir mit Condor in den Süden von Lanzarote  nach Playa Blanca.
 
Die Hotelanlage liegt auf einer kleinen Anhöhe 2 Km von Playa Blanca entfernt
Es ist eine schöne Anlage mit sehr wenig Vegetation in wirklich ruhiger Lage, außer dem Hotel mit Supermarkt gibt es in unmittelbarer nähe nur ein paar Ferienhäuser.
Unser Appartment ist sehr geräumig und wir haben Blick auf das Meer und auf die Nachbarinsel Fuerteventura. Nach dem wir unsere Koffer ausgepackt haben gehen wir zum Abendessen. Das Buffet bietet eine große Auswahl und das Essen ist gut, das Personal sehr freundlich. 
Am nächsten Morgen leihen wir uns ein Auto und erkunden die nähere Umgebung
L A N Z A R O T E   &   P L A Y A  B L A N K A
und den Hafen von Play Blanca. 
Von dort fahren wir nach Yaize und über El Golfo
und Laguna de Jaubio zurück nach Playa Blanca. Nach dem Abendessen gehen wir ( bzw. unsere Tochter ) in die Minidisco. In einem kahlen hell erleuchteten Raum werden ein paar Kinder in englischer Sprache dazu motiviert einen Tanz nachzumachen. 
Unsere Tochter lässt sich diesmal noch nicht motivieren. Wir gehen zu unserem Zimmer und sitzen noch ein wenig auf dem Balkon bis es dort zu kalt ist.
Am nächsten Morgen fahren wir mit dem geliehenen Opel Corsa in den Timanfaya Nationalpark. Über beeindruckende Lavafelder.
geht es hinauf zum Monanas del Fuego. Vorbei an dem Busparkplatz wo sich 100 Kamele auf die nächsten Touristen freuen, erreichen wir nach 40 Minuten Fahrt unser Ziel. Im Eintrittspreis von 10 Euro ist eine beeindruckende Busfahrt durch die Krater und Lavalandschaft eingeschlossen. Die Erde ist hier immer noch heiß. Über ein in die Erde eingelassenes Rohr wird Wasser eingefüllt welches nach 2. Sekunden schlagartig Verdampft und nach oben schießt. Wir fahren zurück zum Hotel. Nach dem Abendessen gehen wir in die Piano Bar im Hotel. Am nächsten Morgen fahren wir zur Promenade von Playa Blanca. Die schöne Promenade ist ca. 7 Km Lang und geht von Geschäfts und Einkaufszentrum am Hafen vorbei über Felsen zu den Hotels an der Südseite von Playa Blanca.( besonders schön, zum Joggen vor dem Frühstück) Es gibt zwei künstlich angelegte Strände. Einer nördlich vom Zentrum ein anderer südlich bei dem Ibero Star Hotel.
Nachmittags gehen wir in dem Hotelpool schwimmen.
Das im Hotel angebotene Animationsprogramm findet in englischer Sprache statt was für mich kein Problem darstellt da ich sowieso nicht daran teilnehme. Die Minidisco am Abend findet (nach einer Anregung von meiner Frau) an diesem Abend in 4 Sprachen statt( englisch französisch spanisch und deutsch ).
Unsere Tochter ist begeistert und macht mit.
 
Am nächsten Morgen geht es nach Poerto del Carmen. Der Ort ist das Haupt Tourismuszentrum auf Lanzarote.
 Im Vergleich zu Poerto del Carmen ist Playa Blanca ein verschlafener gemütlicher Ort. Wir gehen am Hafen etwas Essen und genießen
den Blick auf das Meer und die Felsen. Über Yaize fahren wir zurück nach Playa Blanca. Die Insel macht auf mich den Eindruck eines kargen Eilandes.

 
 
 
Alles was hier wächst ist künstlich angelegt. Mir fehlt das Grüne obwohl ich wußte das Lanzarote aus Lavagestein besteht. Am nächsten Tag geht es
durch das Gebirge in den Norden der Insel. Im Tal der tausend Palmen 
streikt unser Liehwagen plötzlich. Unser Corsa gibt von alleine vollgas
und lässt sich nur noch durch Abschalten des Motors bändigen. Durch Ein- und
Ausschalten der Zündung regele ich die Geschwindigkeit und ich bin froh als wir bei Arrecife die Autobahn erreichen. Mit einem neuen Leihwagen geht es am nächsten Tag wieder nach Norden zu den Höhlen von Jameos del Agua. Die Höhlen sind schön aber wenig beeindruckend und der Eintrittspreis von 10 Euro total überzogen, schön war der Pool aber schwimmen war verboten. An der Costa Teguise machen wir am Strand La Cuchara eine längere
Pause zum Baden. An einem windgeschützten Platz genießen wir das schöne Wetter und  schauen den Windsurfern zu.
 Über die gut ausgebauten Straßen von Lanzarote geht es durch Lavafelder und Geröllwüsten zurück zum Hotel Paradise Island. In unserem Paradies ohne Pflanzen gehen wir noch einmal Schwimmen bevor wir in unserem Hotel zum Abendessen gehen. Die Abendunterhaltung ist jeden Tag die gleiche, die Hoteldisco wird gerade renoviert und ich bedauere nicht ein Hotel direkt in Playa Blanca gebucht zu haben. Auf meinen morgendlichen Joggingtouren habe ich mir die meisten Anlagen angesehen. Neben dem Tymanfaya Palace gehört das Ibero Star zu den schönsten Anlagen in Playa Blanca. Paradise Island gefällt uns eigentlich auch sehr gut. Für ein drei Sterne Hotel wirklich super, wir haben es laut Katalog als vier Sterne Hotel gebucht, na ja eigentlich sind im Katalog Drachen und keine Sterne abgebildet.
Ein idealer Urlaubsort für Familien mit Kleinkindern. Am nächsten Tag fahren wir die zwei Kilometer zum Strand von Playa Blanca mit dem Auto und verbringen den Tag in der Windgeschützten Bucht neben dem Ibero Star Hotel.
Heute ist Abreisetag wir sitzen an Pool als plötzlich eine Windhose mit rotem Staub über uns hinweg fegt. Die Sonnenliegen fliegen in den Pool und einige Sonnenschirme stehen jetzt ohne Stoff mit total verbogenen Gestell da. Ich renne los und rette unsere Reisetasche vor dem Pool. Der spuck ist genauso schnell vorbei wie er gekommen ist.

 Wir gehen noch ein letztes mal schwimmen bevor uns der Bus zum Flughafen abholt.

Wir empfinden den Urlaub wie immer als zu kurz.

 

© Uwe Strelau

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